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Mittwoch, 12.01.2011, 16:24
Ihr Lieben!
Ich möchte mich ganz herzlich für eure lieben Worte und der Anteilnahme bedanken. Die liebevolle Energie ihr damit schickt tut meiner Familie und mir so gut.
Ich glaube, dass uns jedes Erlebnis reifer macht und man die Chance bekommt die "Mikadostäbe des Lebens" neu zu mischen. Viele Fragen kommen hoch und der Sinn des eigenen, stressigen Lebens wird in Frage gestellt.
Ich bin Ernährungsberaterin und komme daher mit vielen Mensch in Kontakt die am besten Wege sind, sich durch ihr Ernährungsverhalten krank zu machen. Sie wissen das es Zeit ist etwas zu verändern, der Körper ihnen sagt "so nicht" und sich wehrt. So wie die Menschen den Tod bei Seite schieben, so schieben sie auch die Verantwortung für ihr Leben bei Seite.
Jeder und alle sind Schuld an...ach man braucht ja nur jeden Tag in die Zeitung zu schauen....falsche Politik, schlechte Schulbildung, zu wenig Züge, zu wenig Geld.......und wen sie dann am Sterbebett liegen merken sie, dass das alles nicht wichtig ist. Dann, aber leider nur dann, werden die meisten aktiv und wollen ihr Leben in die Hand nehmen - leider oft zu spät.
Sich mit seinem Tod zu beschäftigen heißt für mich sich mit seinem Leben zu beschäftigen. Jeder Körper und Seele ist einmalig - nicht zu kopieren - und daher auch einmalig in seinen Bedürfnissen - im Leben und im Sterben. Einige ernähren sich vegetarisch und leben dann auch meist intensiver mit ihrer Umwelt, ihren Mitmenschen und mit sich selber. Die Bauern von früher kannten Ehrfurcht zu ihren Nutztieren – sie sorgen für sie ganz besonders gut – dafür wurden sie dann mit Fleisch, Eiern und Milch in bester Qualität versorgt. Heute hat auch das seine Wertigkeit verloren!
Meine Mutter hat immer mit Leidenschaft für die Familie, Freunde, fremde Kinder gekocht - jeden Tag seit ihrem 12. Lebensjahr bis zu ihrem 79. Lebensjahr. Nie hat sie sich beschwert oder gejammert dass sie kochen muss. Sie war stolz für ihre Lieben etwas zubereiten zu können was ihnen gut tut und schmeckt.
Die Liebe zum Kochen hat sie bis in das jüngste Glied, ihrem Urenkel mit 3,5 Jahren weitergegen. 2 Wochen vor ihrem Tod hat sie noch mit ihm Nudelteig zubereitet, ihn eingefärbt, gefüllt, gekocht und gemeinsam verspeist. Kein teures Spiel kann ihn mehr begeistern als mit frischen Zutaten zu kochen!
Ich glaube der Allmächtige wird uns nicht fragen wie wir gelebt haben, sondern wie wir mit UNSEREM LEBEN umgegangen sind. Und ich möchte sagen können: "Ich habe auf die Bedürfnisse meines Körper und meiner Seele geachtet und sie gepflegt" Den wen ich zu dem Menschen der mir am nächsten steht - und das sind wir nun mal selber - liebevoll, fürsorglich und verantwortungsvoll umgegangen bin, dann kann ich das auch an meine Mitmenschen und Umwelt weitergeben.
Der Tod ist eine Zwischenbilanz, es wird immer am Schluss dasselbe, gleiche Resultat ergeben. Der Steuerprüfer GOTT wird sich aber die Buchungen ansehen und uns die Korrekturen für das nächste Geschäftsjahr vorlegen - so lange bis die Schlussbilanz rein ist.
Danke dass es euch gibt und ihr meine Gedanken teilt und bereichert!
Michaela


Dienstag, 11.01.2011, 15:37
Im Tod liegt die Vollendung von Geburt und Leben!
Am 25. Dezember, dem Christtag, schloss meine Mutter für immer ihre gütigen Augen. Sie konnte die Intensivstation nicht mehr verlassen, sich von der verhassten Tube (Beatmungsschlauch) nicht mehr befreien als sie ihre letzte Reise antrat. Christi Geburt ist auch für sie Tag der Erneuerung geworden.
Sie hat noch vor dem Spitalsaufenthalt für alle Familienmitglieder Geschenke besorgen lassen. Sie wusste, dass es ihr letztes Weihnachten hier auf dieser Erde mit uns sein würde und wollte den Heiligen Abend noch bei uns sein. Wir konnten die letzten Tage beobachten wie sie sich Atemzug für Atemzug zurück zog, so wie sich die Natur im Winter zurückzieht um im Frühling wieder geboren zu werden.
Ich war sie wie jeden Tag besuchen und spürte wie ihre Seele wanderte, spürte dass sie abgeholt wird von ihren Lieben die schon vorangegangen sind. Ich habe sie auf der Seelenebene begleitet soweit es mit gestattet war. Als ich ging, war sie sehr ruhig, das Herz sehr schwach, die Atmung nur mehr ein Hauch. Ich habe dem Personal gebeten mich zu verständigen, wen sicher der Zustand weiter verschlechtert damit ich sie bei ihrem letzten Schritt ins Licht geleiten konnte.
Wieder zu Hause war ich ganz ruhig, ich wusste im Herzen dass sie gehen würde. Um 18:30 Uhr läutete das Telefon und mir wurde mitgeteilt, dass meine Mutter nur noch 30 Minuten leben wird! Innerhalb 15 Minuten habe ich meine Familie verständigt und war im Spital. Dort angekommen wurde ich in die "Schleuse" der Intensivstation gebeten um zu warten. Kein Licht - irgendwann erwischte ich dann den Sensor - Licht! Ich saß alleine, das Herz schlug wie wild und wollte zu meiner sterbenden Mutter! Nach 10 Minuten kam eine Schwester und sagte ich soll noch warten, meine Mutter ist vor 5 Minuten gestorben und wird noch „hergerichtet“! MENSCHLICHKEIT wo bist du!!!!!!!
Wie geht man mit dem Sterben und den Angehörigen um. Der Tod ist in unserer Kultur für die meisten Menschen ein Tabuthema. Ich wurde schon als Kind auf unserem Bauernhof mit alten, kranken Menschen und ihrem Sterben konfrontiert. Sie durften alle im Kreise der Familie "nach Hause" gehen. Ein Krankenhaus sollte in der heutigen Zeit, wo Menschen das Sterben aus medizinischer Sicht erleichtert wird, nicht die Menschlichkeit verlieren. Es muss möglich sein, dass ihre Angehörigen sie begleiten können und nicht vor der Türe warten lassen, voller Angst um den geliebten Menschen, bis sie abgeholt werden. Ich wurde dann nach weiteren 5 Minuten zu meiner toten Mutter geholt. Auch wenn mein Geist wissend ist um das Weiterleben, die Reinkarnation, der Schmerz und Trauer sind trotzdem da. Was passiert mit ihrem Körper? Keine Information oder Hilfestellung ist vor Ort. Es gibt Menschen die gerne ihre Angehörigen ankleiden, sie für die große Reise vorbereiten. Zu Hause ist das möglich, aber in der sterilen Welt der Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime? Das Sterben ist Teil unseres Lebens so wie die Geburt. Wir kommen um zu gehen. Wir feiern die Geburt, jeden Geburtstag, die „runden“ Geburtstage werden besonders gefeiert, aber wir scheuen die Gedanken an unser letztes Ereignis, den Tod! Es sollte ein berauschendes Fest sein - wir dürfen nach Hause gehen, haben unsere Aufgaben gemeistert, sind am Ziel. Wir dürfen ausruhen bis zur nächsten Aufgabe – wir werden schreiend wieder auf diese Erde zurückkehren!
Für alle, die einen geliebten Angehörigen verlieren, möchte ich ihnen Mut zum Begleiten zusprechen. Sprecht über dieses Ereignis mit ihnen, fragt sie nach ihren Vorstellungen und Wünschen, ihren Ängsten und Sorgen. Lasst sie teilhaben an diesem Prozess wen es möglich ist. Und lasst euch nicht von Apparaten und Krankenhauspersonal verdrängen wen sie euch brauchen. Sie zu begleiten ist ein Geschenk für Beide und nimmt dem Tod den Schrecken. Der Engel des Todes geleitet jeden von uns leicht „nach Hause“.
Wir kommen nicht alleine auf diese Welt sonder dürfen die Liebe und Fürsorge spüren, die Körperwärme und der Geruch der Mutter und vielleicht die zärtliche Hand des Vaters, wenn wir in das Leben eintreten. Wir werden auf unserem Lebensweg begleitet und sollten auch den letzten Weg nicht alleine gehen müssen!
Im Tod liegt die Vollendung von Geburt und Leben!
Michaela


Mittwoch, 15.12.2010, 20:52
Ich bin kein Mensch der in der Öffentlichkeit seine Gedanken und sein Tun ins Netz setzt. Die Krankheit meiner 80-jährigen Mutter und ihr Spitalsaufenthalt sind der Anlass dazu. Sie ist sehr schwer krank, sitzt im Rollstuhl mit Schmerzen und erheblichen Einschränkungen in den Bewegungen der Hände. Sie hat Schmerzen, Angst, Hoffnungslosigkeit! Sie ist erst vor einem Monat aus der Intensivstation gekommen, hat gekämpft dass sie wieder alleine atmen kann, ihr Herz wieder von alleine schlägt. Nun ist sie wieder dort. Sie musste in den letzten Tagen erleben, wie mit Menschen die "nicht mehr so können" umgegangen wird. Bevormundung wann und wie sie ins Bett gelegt wird, wie und wann sie ihre Notdurft zu verrichten hat, ob sie Hausschuhe als Schutz vor der Kälte bekommt entscheiden die Schwestern. Gestern musste ihr Wasser aus der Lunge gezogen werden. Im Zimmer zwischen zwei eben so alte Menschen steht ihr Bett und der Leibstuhl. So traf ich sie dann an! Dann kam Ärzteschar mit den Geräten und Studierenden und ich wurde aus dem Zimmer geschickt. Eine Schwester wurde geholt und meine Mutter musste vor allen Anwesenden aus dem Leibstuhl gezerrt werden, bekam den Po ausgewischt vor allen Anwesenden. WO IST DIE EHRFURCHT VOR DEM MENSCHEN - DIE WÜRDE - DIE MENSCHLICHKEIT. Scham, Angst vor dem bevorstehenden Eingriff lassen das vom Erguss gequetschtes Herz fast zerspringen. Sie musste nach dem Eingriff auf die Intensivstation gebracht werden und reanimiert werden. Jetzt kämpft sie wieder um ihr Leben. Aber ist es als alter Mensch in dieser Gesellschaft noch lebenswert?
Wir lesen Tag täglich wie wichtig die soziale Komponente für unsere Gesundheit ist, sorgen uns um Migranten, Kinder, Menschen in fremden Ländern. Wie sorgen wir für den Lebensabend unsere alten Menschen? Sie haben den Krieg als Kinder überlebt, eine Kindheit voller Angst und Entbehrungen, haben das Land wieder aufgebaut und nun sind sie nur mehr Ballast? Was ist aus unserem sozialen Land geworden und ihren Idealen? Wie kann ich das Personal in einem Krankenhaus verringern mit dem Bewusstsein, dass die Kranken nicht mehr ausreichend betreut werden können! Ich fordere unsere Regierung auf, sich dieser Situation zu stellen. Gerne stelle ich ihnen im Parlament einen Leibstuhl hin..vielleicht muss man die Scham und die damit verbundene Wertlosigkeit selber fühlen um sie begreifen zu können und Maßnahmen setzen zu können.
Mein Weihnachtswunsch für alle Kranken, behinderte und alten Menschen: Lasst ihnen im Leben so wie am "letzten Weg" die Würde, lasst sie mit hocherhobenem Kopf die Schmerzen und Angst bekämpfen und lasst sie mit Stolz den "Weg nach Hause" gehen.